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NORMal sein?! Was bedeutet das?

Auszug aus dem Buch „Die positive Macht des Karma – Dein Königsweg für ein glückliches Leben“ von Walter Baumgartner (Seite 97-98)


Der Großteil der Bevölkerung macht dasselbe wie die breite Masse. Das heißt, sie entsprechen der Norm, sie sind NORMal. Sie gehen täglich zu einer Arbeit, die sie eigentlich gar nicht lieben, um Geld zu verdienen, mit dem sie Dinge kaufen, die sie eigentlich gar nicht brauchen, um Leute zu beeindrucken, die sie eigentlich gar nicht mögen. Sie wirtschaften ihren Körper durch ungesunde Ernährung herunter, meckern, jammern und hören und lesen unharmonische Nachrichten, die sie noch weiter runterziehen (Zitat Walter Slezaks).





Aber das machen die meisten so, das ist wohl normal.


Normal ist also das, was die Mehrheit für normal hält, weshalb die wenigen Individuen, die (bereit sind sich zu entwickeln und daher) anders sind als die breite Masse, von dieser schräg angesehen werden. Sie sind zum Beispiel Vegetarier, oder trinken keinen Alkohol, besitzen keinen Fernseher, sehen oder hören keine Nachrichten, leben in einer offenen Partnerschaft, konsultieren bei Krankheiten nicht primär die Schulmedizin… Die Liste ließe sich beliebig weiterführen – es gibt viele Gründe, von der Gesellschaft nicht als „normal“ angesehen zu werden.


Verrückt heißt im Grunde genommen nichts anderes, als dass man „anders“ ist und deshalb als abnormal bewertet wird. Gerne werden Menschen, die sich nicht an den Hamsterrad-Modus halten, oder jene, die ein wenig über den Tellerrand blicken, die nicht den Normen von Institutionen wie der Regierung, den Meiden, der Wissenschaft oder dem Bildungssystem folgen, als verrückt bezeichnet. Aber nur weil die Mehrheit der Menschen sagt „Die Sonne geht auf“ oder „Die Sonne geht unter“, ist das noch lange nicht richtig. Denn richtigerweise müsste es heißen: „Die Erde hat sich gedreht und deshalb kann ich die Sonne sehen (oder eben nicht).“


Solch ein Verrücktsein hat allerdings gar nichts mit intelligentem Nachteil gegenüber der Mehrheit der Menschen zu tun, sondern eher damit, dass andere Menschen insgeheim spüren und sehen, dass solche Menschen den Mut haben, Dinge zu versuchen, die sie erfolgreicher und glücklicher machen, und dass es ihnen egal ist, was andere über sie denken, auch wenn es gesellschaftlich nicht anerkannt ist.


Die Dinge tun, die sie eigentlich selbst wagen möchten, aber nicht den Mut dazu aufbringen können oder wollen, nicht wagen, den Fuß aus dem alltäglichen, unharmonischen Hamsterrad herauszubewegen. Den Grund findet man oft in diesem Durcheinander, weil es den meisten Menschen wichtiger ist, was andere über sie denken, als dass sie wirklich ihrem Herzen folgen und glücklich werden. Denn was würden denn die Freunde, Bekannten und Arbeitskollegen denken, wenn es schiefgeht?! „Wir haben Dir ja gleich gesagt, Du sollst das lassen! Warum hast Du nicht auf uns gehört?“ Darum wagen viele es nicht und verharren eher ein Leben lang ungewollt in dem unharmonischen, langweiligen Hamsterrad.


Und für die wenigen Menschen, die den Mut haben, daraus auszubrechen, werden dann meistens unharmonische Emotionen wie etwa Neid, Missgunst und Abwertung entwickelt, weil sie anders sind. Dabei bewundern wir, wenn wir ehrlich zu uns sind, still und heimlich solche Menschen, die den Mut haben, anders zu sein und ihren Herzimpulsen eifrig und mit Freude folgen!


Was machen diese Gedanken und Zeilen mit dir, wenn du sie liest? Welche Gefühle kommen in dir hoch? Möchtest du gerne nach diesen Worten in den Wald und somit in die Stille gehen oder sogar meditieren? Ich bin überzeugt, dass es Spuren bei dir hinterlässt.


Günther Kainz, 11.10.2023



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